Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)
- ist eine gezielte Vorbereitung auf eine Ausbildung oder einen Arbeitsplatz. Zum Gelingen trägt die individuelle Förder- und Qualifizierungsplanung wie auch die aktive Beteiligung der Teilnehmer wesentlich bei.
- beginnt mit der 3-wöchigen Eignungsanalyse. In einem Basis-Assessment werden gesicherte Aussagen zu den beruflichen Fähigkeiten und Interessen sowie zu den persönlichen und sozialen Kompetenzen erstellt. Durch das Kennenlernen verschiedener Berufsfelder findet eine erste berufliche Orientierung statt.
- geht weiter mit der 6-monatigen Grundstufe, in der die abschließende Berufswahlentscheidung für eines der Berufsfelder erfolgt: Elektrotechnik, Metalltechnik, Technisches Zeichnen, Büropraxis, Wirtschaft/Verwaltung und Hauswirtschaft. Weitere Berufsfelder können im Einzelfall mit einbezogen werden.
- dient vorrangig der gezielten Entwicklung beruflicher Grundfertigkeiten zur Vorbereitung auf den ausgewählten Ausbildungsberuf in Grund- und Förderstufe.
- die Übergangsqualifizierung dient der vertiefenden Vorbereitung auf eine Ausbildung oder auf den Übergang in Arbeit.
- bietet die Möglichkeit, schulische Lücken zu schließen und einen Hauptschulabschluss zu erwerben.
- heißt, arbeiten und lernen in kleinen Gruppen mit intensiver und individueller Betreuung.
- bietet eine gute Gelegenheit, sich persönlich in Richtung Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und positive Lern- und Leistungsfähigkeit entwickeln zu können.
- ist ein Angebot, in dem Sport, Kultur, Freizeitaktivitäten und Kreativität nicht zu kurz kommen.
In der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme können neue berufliche Perspektiven entwickelt werden, die trotz Behinderung und Leistungseinschränkungen zu einer positiven beruflichen Zukunft führen. In Gesprächen werden auch die Angehörigen und die Berater der Leistungsträger mit einbezogen.
